BALDEA (Plataforma Balear de Defensa de los Animales) ein Zusammenschluss von verschiedenen balearischen Tierschutzsvereinen, die seit vielen Jahren Tausende von Tieren vor dem Tod und Quälerei retten und für die Würde und den Respekt des Tieres kämpfen. Die „Balearische Plattform zur Verteidigung der Tiere“ wurde 2005 gegründet.

BALDEA selber unterhält keine Tierheime und kann daher keine Tiere aufnehmen. In diesem Fall müssen Sie sich mit einem Tierheim, welches sich in Ihrer Nähe befindet, in Verbindung setzen, falls es darum geht ein Tier zu vermitteln.

 

Die Realität auf den Balearen sieht so aus:

- Jedes Jahr müssen ca. 5000 Haustiere eingeschläfert werde, hauptsächlich da ihre Besitzer die Tiere aussetzen. Ohne die Hunderte von domestizieren und wilden Katzen, die auf Privatjagdgrundstücken jedes Jahr umgebracht werden, zu zählen. Siehe weiter unten (1)

- Viele Tiere werden unter unwürdigen Konditionen gehalten.

   

Hunde, die den ganzen Tag angekettet oder in kleinen Räumen eingeschlossen sind. Oftmals krank, voller Zecken, teils ohne Schatten oder ohne Hütte, die meiste Zeit alleine.

Ausgesetzte, unkastrierte Katzen, die sich fortwährend vermehren und unter vielen Menschen leiden müssen und oftmals vergiftet enden.

Nutztiere eingepfercht in Ställen, die sich in beklagenswerten unhygenischen Zuständen befinden, auch ohne Schutz vor Hitze.

Tiere eingesperrt in Zoos und Zirkusse, vom Staat toleriertes Leid, traurige und deprimierte Kreaturen, in kleinen Gefängnissen lebend, außerhalb ihres üblichen Lebensraumes und ihrer Klimazone.

Ferner existiert noch immer das Geschwür der „Stierfeste“ bei denen Tiere über Stunden zur Belustigung einiger Weniger Qualen erleiden müssen. Und es entstehen neue degradierende Volkbelustigungen wie der Rinderlauf, der „Correbou“, bei dem Jugendliche (von denen die Mehrheit alkoholisiert ist, der Alkoholverkauf ist das eigentliche Geschäft dieses Festes), eine Herde von Stiere und Kühen, die nicht verstehen, was mit ihnen passiert, erschrecken und belästigen.

DIE MEHRHEIT DER INSELBEWOHNER VERSTEHT NICHT, WIESO DIESE SITUATION WEITER FORTBESTEHT

Was ist hier ein Tier wert?

Verbünden Sie sich mit denen, die für die Balearen ohne Tierquälerlei kämpfen.

Hier finden Sie mehr Information. Bringen Sie sich ein! Es ist nie zu spät.

 

BALDEA hat keine eigenen Tierheime, die Tiere aufnehmen, daher setzen Sie sich bitte mit einem Tierschutzverein in Ihrer Nähe in Verbindung.

 (1)

Ohne Zweifel lässt die Situation zu wünschen übrig, speziell das Leiden der ausgesetzten Haustiere, ob auf der Straße oder in einem der Gemeindetierheime, in denen die Tiere wirklichen Stress erleiden und zum Teil erkranken. In den Gemeindetierheimen sind die Tiere in kleinen Zwingern untergebracht. Ihnen wird nur eine kurze Schonfrist gewährt (15 abweichend 21 Tage, falls der Eigentümer unbekannt ist), dann werden sie aus Platzgründen, so zumindestens die offizielle Begründung, eingeschläfert, obwohl es für einen Großteil von ihnen möglich wäre einen neuen Besitzer zufinden.

Dieses passiert nicht in den Gemeinden, die aktiv mit den privaten Tierschutzvereinen kooperieren. Hier werden nach Möglichkeit keine Tiere eingeschläfert, obwohl man sagen muss, dass aus diesem Grund oftmals eine extreme Überbelegung besteht.

 

Gründe für diese traurige Situation:

 

Wir glauben, das die Gründe für diese Situation prinzipiell folgende sind.

●      Fehlende Sensibilität und Informationsmangel der Bevölkerung. Das völlige Fehlen von Aufklärungskampagnien zur artgerechten Haustierhaltung, vor allem in Massenmedien wie Fernsehen und Radio.

●      Die mangelnde Einbringung von Seitens der Verwaltung in diese Problematik. Faktisch gibt es wenige bis gar keine Vorschläge von deren Seiten.

●      Die Lawine von illegal angebotenen Haustieren auf Märkten, welches dringend verhindert werden muss.

●     Das geringe Interesse von Seiten der Rathäuser und der Verwaltung die vorhandenen Tierschutzgesetze anzuwenden und adequate Unterbringungsmöglichkeiten für herrenlose oder unerwünschte Tiere einzurichten, da diese keine Finanzmitteln zur dessen Umsetzung zur Verfügung stellen.

●      Mangelnde Bereitschaft mit den privaten Tierschutzvereinen zusammenzuarbeiten, welche auf selbstlose Art und Weise die Arbeit der Verwaltung übernehmen.

●      Mangelnde Unterstützung der Verwaltung, wenn es darum geht die Tierunterkünfte zu legalisieren oder den Ausbau dieser zu genehmigen.

●      Die Schwierigkeiten Vereinbarungen mit den Rathäusern auf den Weg zu bringen, da diese generell keine Gelder zum Thema Haustiere zur Verfügung stellen wollen.

Daher ist die Population der Straßenkatzen sehr gross. Gründe dafür sind fehlende Geburtskontrollmaßnahmen, sowie fehlende Auffangplätze für Katzen, damit Katzenbesitzer ihre Tiere nicht einfach aussetzen. Es existieren einige Tierschutzvereine, die aufgrund einer geringfügigen Unterstützung von Seiten der Verwaltung mit großen Aufwand Katzen/Kater sterilisieren und die wilden Katzenkolonien so kontrollieren, wie zum Beispiel in Pollenca und Calvia.